Region und Wirtschaft: Das Aostatal ist eine der kleinsten Regionen Italiens und befindet sich im Nordosten des Landes. An der Grenze zu Frankreich finden sich die höchsten Berge Europas: der Mont Blanc, der Monte Rosa, das Matterhorn und der Gran Paradiso, die die Region zu einer der beliebtesten Reiseziele für Wintersporttouristen machen. Und genau der Tourismus ist es, der für die Wirtschaft einen Schlüsselfaktor darstellt und dazu beiträgt, dass die Region eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen des Landes hat.
Die Region des Aostatals spielt dank der Verwirklichung wichtiger Zugsverbindungen und, in den 60er Jahren, der Tunnel Sankt Bernhard und Mont Blanc, eine immer wichtigere Rolle in der Wirtschaft Italiens, so dass die Region heute eine wichtigsten Transitverkehrsadern ist.
Reiserouten:
Das Gressoney-Tal- In Pont-Saint-Martin, am Eingang des Tals, lohnt sich die Besichtigung der römischen Brücke aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Wenn man das Gressoney-Tal weiter hinauffährt, gelangt man nach Lillianes, wo sich eine schöne Brücke aus dem Mittelalter und die Kirche San Rocco mit dem steinernen Glockenturm aus dem 15. Jahrhundert befinden. Sodann erreicht man Fontainemore und das Becken von Issime, wo man die Pfarreikirche besichtigen kann, ein bemerkenswertes Kunstwerk des 16. Jahrhunderts, mit einer Fassade, auf der das Jüngste Gericht abgebildet ist.
Das Tal von Cogne- In Aymavilles, auf der Strasse die nach Cogne führt, befindet sich eine beeindruckende Burg aus dem 14. Jahrhundert. Fährt man weiter hinauf in Richtung Cogne, gelangt man nach Pont d’Aël, wo man das römische Aquädukt aus dem 3. Jahrhundert bestaunen kann. Die Brücke ist eine gewagte Konstruktion, die aus einem einzigen Bogen besteht und sich 52 Meter über den Fluss erstreckt.
Schliesslich erreicht man Cogne. Interessant und wichtig in der Tradition und den Bräuchen des Ortes ist die Dauerausstellung über die Klöppelkissen mit Spitze und einiger anderer typischer lokaler Handarbeiten. Von Cogne aus kann man nach Valnontey weiterfahren, wo man den botanischen Garten „Paradisia“, eingeweiht 1955, besuchen kann, der etwa 2000 verschiedene Arten der europäischen und aussereuropäischen alpinen Flora beherbergt. Im Gebiet von Lillaz kann man ausserdem einige beeindruckende Wasserfälle bestaunen: darunter drei Fälle von 150 Metern Höhe
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