ROM ist die Hauptstadt Italiens, Hauptort der gleichnamigen Provinz und der Region Lazio. Es ist eine europäische Metropole mit 2'553'873 Einwohnern. Die Ewige Stadt erreicht aber inkl. den Bewohnern Roms, die nicht in Rom ihren Wohnsitz haben, aber dort mehrheitlich leben, an die 2'800'000 Einwohner.
Allgemein als Ewige Stadt bekannt entsteht Rom am Ufer des Tiber. Seine ersten Gebäude entstanden auf den Hügeln in der Flussschleife, in der sich die Tiberinsel (die einzige natürliche Furt) befindet. Es sind die berühmten sieben Hügel: Palatin, Aventin, Campidoglio, Quirinal, Viminal, Esquilin und Celio. Sowohl rechts als auch links vom Fluss trifft man auf kleinere Überreste des ehemaligen Vulkans Lazios, so z. B. die Berge Tiburtini und Prenestini, die nächstgelegenen sind jedoch die Castelli romani, unter denen der Monte Cavo besonders hervorragt. Das Tibertal hat allgemein eine Länge von ca. 3 km- dort, wo sich die Tiberinsel befindet, zieht es sich jedoch auf weniger als einen Kilometer zusammen. Die Abhänge der Hügel waren früher steiler und konnten deshalb leichter mit Burgen befestigt werden. Heute sind die meisten Hügel (ausser einigen Hängen des Campidoglio und des Aventin) viel flacher, und die Talböden wurden sowohl vom Material, das der Fluss mit sich führte, als auch künstlich aufgefüllt. Die Höhe variiert von 13 (Piazza del Popolo) bis zu 120 (Monte Mario) m. ü. M. Rom wird noch von einem zweiten Fluss durchquert, dem Aniene, der im Stadtgebiet mit dem Tiber zusammenfliesst.
Zur Gemeinde gehören viele Vorstädte und Fraktionen, die mit der Stadt im 20. Jahrhundert gewachsen sind, darunter Ostia. Rom hat, verglichen mit anderen grossen europäischen Städten, einen eher bescheideneren Stadtkern, wenn man ihn mit dem Rest der Gemeinde vergleicht. Die Fläche der Gemeinde ist riesig und hat sich grosse Zonen einverleibt, die schon vor Jahrhunderten verlassen wurden, oft sumpfig und für die Landwirtschaft ungeeignet und zu keiner Stadt gehörten. Dieses Szenario änderte sich im 10. Jahrhundert mit dem Phänomen der Immigration. Die Vorstädte entstanden aufgrund des Mangels an Wohnungen quasi aus dem Nichts. Diese Situation hat auch einen grossen Vorteil: während andere Städte Mühe haben, sich mit den die Stadt umliegenden Gemeinden zu einigen, gibt es dieses Problem in Rom nicht. Dort regiert eine einzige Verwaltung einen Bereich, der von den Dimensionen her etwa so gross ist wie die Provinz Mailand oder Neapel
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