Region und Wirtschaft: Als autonome Region, an Österreich und Slowenien grenzend, präsentiert sie dem Besucher eine Morphologie, die durch weite Ebenen im Süden, die hinter der Küste liegen, und durch hügelige - und Gebirgszonen charakterisiert ist. Die wichtigsten Flüsse, die auch von historischer Bedeutung sind, sind der Tagliamento und der Isonzo. Wichtig für die Wirtschaft sind vor allem das Baugewerbe und die zahlreichen Freizeitaktivitäten, die rund um die beiden Häfen Triest und Monfalcone zu finden sind. In Triest hat auch die Generali ihren Hauptsitz, die grösste italienische Versicherungsgesellschaft und auch einige der ersten europaweit. Von Bedeutung ist auch die Weinproduktion des Pinot und des Tokaj, wie auch die Herstellung von Haushaltsgeräten.
Reiserouten:
Auf der Reise von Triest (einer Stadt reich an Sehenswürdigkeiten) nach Lignano trifft der Reisende auf eine grosse Vielfalt an verschiedenen Küsten. Zuerst sind es steile Küsten mit kleinen faszinierenden Steingebilden und Burgen, die wie aus dem Felsen gemeisselt scheinen, wie zum Beispiel das Schloss von Duino oder Miramare, das von einem wunderschönen Park umgeben ist. Weiter folgen die Lagunen von Grado und Marano. Unbedingt gesehen haben muss man Grado, den ehemaligen Gegenspieler von Aquileia, reich an städtischem Baugut und hochmittelalterlichen Kirchen.
Wenn man vom Meer her ein bisschen weiter hinaufsteigt, wird sich das antike Aquileia mit seinem „Forum Romanum“, seinen Museen und der antiken Basilika als erste Überraschung erweisen. Nach einer weiteren kurzen Reise erreicht man Palmanova, die Sternen-Stadt, so genannt wegen ihrem Grundriss in Form eines Sternes. Sie wurde im 16. Jahrhundert von Venedig als Festung gegen die türkischen Invasionen. Die sternenförmige Originalstruktur ist bis heute erhalten geblieben.
Die Reise geht weiter in Richtung Cividale, dem antiken „Forum Julius’“ (daher ‚Friul’) und dann „Civitas Austriae“, dem Hauptort des ersten langobardischen Herzogtums in Italien, einem Gebiet, wo sich heute noch zahlreiche Spuren der Kultur und Geschichte dieser Herrschaft finden- zu nennen sind hier v.a. der „Tempel der Langobarden“ und das wunderschöne mittelalterliche Zentrum. Schon seit jeher war die Stadt Treffpunkt verschiedener Kulturen und diverser Sprachen, die noch heutzutage, jeweils im Juli, beim „Mittelfest“, dem Fest der Spektakel Mitteleuropas, aufeinander treffen.
In der Vorgebirgs- und Gebirgszone ist Spilimberg zu nennen, das für seine Mosaike und seine Burg bekannt ist, und auch San Daniele, das nicht nur wegen seinem Schinken in der ganzen Welt berühmt ist.! Von der Valcellina (in der Provinz Pordenone) über Carnia bis hin zu Tarvisiano (in der Provinz Udine) trifft man auf überraschende Anblicke: Naturparks und Berge, die den Dolomiten in nichts nachstehen, mit bestens ausgerüsteten Touristenzentren, so dass im Winter Ski gefahren werden kann; im Sommer verwandeln sich dieselben in Ausgangszentren für faszinierende Wanderungen und Klettertouren.